Kozeluch: Piano Trios Vol. 5 Trio 1790

Cover Kozeluch: Piano Trios Vol. 5

Album Info

Album Veröffentlichung:
2026

HRA-Veröffentlichung:
08.10.2026

Label: CPO

Genre: Classical

Subgenre: Chamber Music

Interpret: Trio 1790

Komponist: Leopold Kozeluch (1747-1818)

Das Album enthält Albumcover Booklet (PDF)

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FLAC 48 $ 12,80
  • Leopold Anton Koželuch (1747 - 1818): Sonata P.IX:40 in G major:
  • 1 Koželuch: Sonata P.IX:40 in G major: Allegro 10:08
  • 2 Koželuch: Sonata P.IX:40 in G major: Larghetto. Air Ecossois 05:00
  • 3 Koželuch: Sonata P.IX:40 in G major: Rondeau. Allegretto Ecossois 06:40
  • Sonata P.IX:42 in C major:
  • 4 Koželuch: Sonata P.IX:42 in C major: Allegro 10:31
  • 5 Koželuch: Sonata P.IX:42 in C major: Poco adagio. Air Ecossois 05:35
  • 6 Koželuch: Sonata P.IX:42 in C major: Allegretto 06:05
  • Sonata P.IX:10 in G major:
  • 7 Koželuch: Sonata P.IX:10 in G major: Allegro 08:22
  • 8 Koželuch: Sonata P.IX:10 in G major: Cantabile 04:26
  • 9 Koželuch: Sonata P.IX:10 in G major: Rondeau. Allegro 05:40
  • Total Runtime 01:02:27

Info zu Kozeluch: Piano Trios Vol. 5

Leopold Anton Kozeluch (1747-1818) gehört zu jener Generation von Böhmen, die in Wien im 18. Jahrhundert ihr Glück zu machen suchten. Schon 1781 hatte Kozeluch einen dermaßen guten Ruf, dass er vom Salzburger Erzbischof das Angebot erhielt, als Nachfolger von Mozart das Amt des Hoforganisten zu übernehmen. Seine Klaviertrios müssen sehr beliebt gewesen sein, denn von 1781 bis 1810 waren über 60 davon erschienen. In seinen Trios setzt Kozeluch neue Maßstäbe, die nicht ohne Einwirkung auf Beethoven und Schubert geblieben sind. Das auf historischen Instrumenten spielende Trio 1790 beschenkt uns mit kostbaren Fundstücken, die durch den feinen, filigranen Ton der historisch getreuen Instrumente nicht etwa an Gewicht verlieren, sondern im Gegenteil eine Fülle subtilster Schattierungen und eine Tiefe dazugewinnen, die man in der zunächst eher verspielt wirkenden Musik des ebenso fleißigen wie erfindungsreichen und vielseitigen Böhmen nicht vermuten würde: Immer wieder kommt es zwischen den leichtfüßigen, aparten Klängen und Linien zu dramatischen Ballungen, bei denen sich das aufmerksame Ohr durchaus an die »Zukunftsmusik« dessen erinnert fühlt, der da von Bonn am Rhein nach Wien an die Donau kam, um die Musikwelt zu erschüttern – Ludwig van Beethoven.

"Die lange Vertrautheit des Trio 1790 mit Kozeluchs Idiom und dem seiner Zeit führt zu nicht nur einsichtsvollen, sondern rundum überzeugenden Interpretationen der drei Werke.​"(klassik.​com, zu Klaviertrios P.​IX:Nr.​8,11,12)

"Das Trio 1790 arbeitet präzise und mit Lust alle Details dieser unterhaltsamen, aber niemals seichten Musik heraus.​" (FonoForum zu Klaviertrios P.​IX:Nr.​9,17,43)

"Ein harter Konkurrent Mozarts war der Böhme allemal, das belegen seine Klaviertrios.​ Die Musiker gehen die Trios mit großem Elan und spritziger Virtuosität an und machen so die Originalität der Partituren deutlich.​ Sauberer Klang.​" (FonoForum zu Klaviertrios P.​IX: Nr.​14,15,18)

Trio 1790




Das TRIO 1790
hat sich seit seiner Gründung zu einem der führenden deutschen Klaviertrios entwickelt, das die Musik auf den Instrumenten ihrer Entstehungszeit spielt. Das Jahr 1790 markiert die ungefähre zeitliche Mitte im Repertoire des Ensembles, das seinen Schwerpunkt in der Zeit zwischen den ersten Klaviertrios um 1760 und dem Ausklang der Wiener Klassik um 1820 hat.

Imola Gombos
Die Cellistin und Gambistin Imola Gombos wurde in Budapest geboren. In den Jahren 1990 und 1993 war sie Preisträgerin des staatlichen Cellowettbewerbs in Ungarn. Zunächst erwarb sie an der Franz-Liszt-Hochschule für Musik in Budapest das Kammermusik- und Pädagogikdiplom, studierte anschließend Barockcello und Viola da gamba in Wien (José Vázquez), als DAAD Stipendiatin in Frankfurt am Main (Rainer Zipperling) und Bremen (Hille Perl). Als Solistin und Kammermusikerin arbeitet sie mit bekannten Künstlern wie Monica Hugget, John Holloway, Barthold Kuijken, Gabriel Garrido und Ensembles, u.a. "Weser Renaissance", "Das Kleine Konzert" und "Concerto Köln". Ihre Tätigkeiten umfassen Konzerte, Tourneen, Rundfunk- und CD-Aufnahmen in Deutschland und im europäischen Ausland.

Annette Wehnert
studierte in Köln, Düsseldorf und Bloomington. Von 1991 bis 1995 war sie Mitglied der Deutschen Oper am Rhein. Sie spielte in zahlreichen Barockensembles wie „Concerto Köln“, „musica antiqua köln“, „La Stagione Frankfurt“ und „Freiburger Barockorchester“. Bei der "Kölner Akademie" war sie von 1998 bis 2008 als Konzertmeisterin tätig. Als Kammermusikpartnerin ist sie bei Ensembles wie „Camerata Köln“ und „Epoca barocca“ otf gefragt. Annette Wehnert unterrichtet seit 1989 am Konservatorium der Stadt Köln. Zahlreiche Tätigkeiten als Kursleiterin für historische Aufführungspraxis, so an der Enescu-Hochschule in Bukarest und an der Universität Potchefstroom in Südafrika rundeten ihre Unterrichtstätigkeit ab.

Harald Hoeren
begann seine musikalische Laufbahn bei der „Camerata Köln“. Als Cembalist und Fortepianospieler hat er sich in über 100 CD-Einspielungen mit Musik vom Frühbarock bis hin zur Wiener Klassik profiliert. Konzertreisen führten ihn durch fast alle mittel- und westeuropäischen Länder, nach Asien, Nord- und Südamerika. 1983 und 1990 war er Gastprofessor an der „University of the Philippines“ in Manila, und seit 1984 leitet er eine Klasse für historische Tasteninstrumente an der Musikhochschulein Frankfurt am Main, wo er 1999 zum Professor ernannt wurde.



Booklet für Kozeluch: Piano Trios Vol. 5

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