Cover First Strings on Mars

Album Info

Album Veröffentlichung:
2021

HRA-Veröffentlichung:
26.02.2021

Das Album enthält Albumcover Booklet (PDF)

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Formate & Preise

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FLAC 44.1 $ 11,30
  • 1Novemberlicht06:40
  • 2Fragile06:44
  • 3Reminiscence05:03
  • 4Brazil Imported06:45
  • 5Dark Romance or the Short Life of Mister Gimli Hope06:02
  • 6The Green Wind04:49
  • 7The Swindler04:45
  • 8Searching10:12
  • 9Hochkar07:26
  • 10Jeanie with the Light Brown Hair04:02
  • Total Runtime01:02:28

Info zu First Strings on Mars

Kammermusik aus einer anderen Welt: Willeitner, Breinschmid und Jenner eröffnen den Streichinstrumenten neue Wege: Ein Fest der musikalischen Freiheit und Neugierde, voller Technik, Tempo und Themenvielfalt.

Das erste bei ACT erscheinende Album führt all diese Bestrebungen zu einem vorläufigen Gipfelpunkt: Ein Trioprojekt mit Florian Willeitner und zwei kongenialen Mitstreitern, die wie er den Streichinstrumenten neue Wege eröffnen: Zum einen Violin-Kollege Igmar Jenner, der schon während des Klassik-Studiums in Graz neben Ausflügen in Genres wie Tango und Irish Folk das Streichorchester „String Syndicate“ gründete und seit 10 Jahren Mitglied im radio.string.quartet ist. Sein Duo mit dem slowenischen Akkordeonisten Borut Mori gewann 2010 den Austrian World Music Award. Und dann ist da Kontrabassist Georg Breinschmid, der eine Lebensstellung bei den Wiener Philharmonikern aufgab, weil ihm die musikalische Freiheit und der „unbekümmerte Zugang zur Musik“, wie er sagt, wichtiger war. Mittlerweile hat er sich allen Genres von Blues bis zum Wienerlied geöffnet, und ist spielend und komponierend ein Pionier der Verbindung von Jazz-beseelter Musik aller Art mit kabarettistischem Schmäh.

Die perfekte Besetzung also für ein „Fest der musikalischen Freiheit und Neugierde“, wie Willeitner „First Strings on Mars“ nennt. Und das ist nicht zu hoch gegriffen: Eine derartige Bandbreite von Techniken und Klängen, ein so müheloses Reagieren auf Einfälle aller Art in jedem Moment hat man von einem Streichertrio noch nicht gehört. Das beginnt bei Willeitners gleichzeitig poetischem wie kraftvollem „Novemberlicht“, reicht von einer alle Spielarten auf den Saiten ausreizenden Version von Stings „Fragile“ über Breinschmids hauchzarte „Reminiscence“, Willeitners mysteriöses „Dark Romance or The Short Life of Mister Gimli Hope“ oder seinem folkigen Pop-Song „The Green Wind“ bis zu Breinschmids virtuosen Neudeutungen alpenländischer Volksmusik mit „The Swindler“ und „Hochkar“ – letzteres gar ein Jodler, in den sich lautmalerisch auch ein „Ho-Tschi-Minh“ einschleicht.

Was in Sachen Technik, Tempo und Themenvielfalt für Bass, Geige, Mandoline und Soulfiddle (die sich Willeitner vom befreundeten Geigenbauer Valentin Kaiser maßfertigen ließ) möglich ist, bündelt sich in Willeitners furios rockenden „Brazil Imported“ und im zeitlos groovenden „Searching“ von Georg Breinschmid das daran erinnert, worum es bei diesem Album geht: „Unser Ziel als Band ist es“, so Willeitner, „auf die beste Art und Weise traditionell zu sein. aus der Vergangenheit zu lernen und gleichzeitig für die Zukunft zu schreiben. Wir wollen die Grenzen unserer Instrumente ausreizen. Und die First Strings On Mars sein.“ Ein gutes Stück auf dem Weg dahin sind sie hier bereits vorangekommen.

“Florian‘s exciting music combines what we have been waiting for: brains, emotions and groove.” (Benjamin Schmid)

Florian Willeitner, Violine, soulfiddle, Mandolin, Gesang
Georg Breinschmid, Bass, Gesang
Igmar Jenner, Violine, Gesang




Florian Willeitner
ist ein vielfach ausgezeichneter deutscher Violinist, Komponist und Arrangeur. Er schuf Werke für namhafte Orchester, Festivals und Solisten, darunter das Tonkünstlerorchester Niederösterreich, das Musikfest Stuttgart, Star violinist Benjamin Schmid oder Kontrabassvirtuose Georg Breinschmid.

Seine Musik wird in renommierten Spielstätten und Festivals aufgeführt (Musikverein Wien, Großes Festspielhaus Salzburg, Classical:NEXT Festival, Heidelberger Frühling, Podium Festival Esslingen, Mattseer Diabelli Sommer, u. a.)

Bei der International Zbigniew Seifert Competition 2016, einem der weltweit größten Wettbewerbe für Jazzstreicher, erspielte er den 2. Preis.

Als Solist und Kammermusiker geht er sowohl in der Klassik als auch im Jazz einer regen Konzerttätigkeit nach. Mit seinem „New Piano Trio“ und dem Wiener Streichquartett „Strings & Bass“ begeisterte er Kritik und Presse (Süddeutsche Zeitung, Stuttgarter Nachrichten, Salzburger Nachrichten, DownBeat Magazine u. a.). Wichtiger Bestandteil seiner Musikerpersönlichkeit sind seine teils mehrmonatigen Reisen zu den ver- schiedenen Volksmusikkulturen der Welt, um diese zu studieren und in seine Arbeit einzubeziehen (z. B. Frankreich und Spanien 2010, Irland 2011 und 2013, Bretagne 2012, Griechenland 2014, USA 2015, Kuba 2015). Zu diesem Thema ist er regelmäßig als Dozent bei Seminarwochen und in Universitäten zu Gast. Viele seiner Projekte wurden vom Rundfunk mitge- schnitten und ausgestrahlt und sind auf zahlreichen eigenen Tonträgern dokumentiert.

Er studiert derzeit im Masterstudiengang Violine bei Prof. Benjamin Schmid am Mozarteum Salzburg. Florian Willeitner ist Stipendiat der deutschen „Stiftung Cusanuswerk“.



Booklet für First Strings on Mars

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