Robinson Khoury
Biographie Robinson Khoury
Robinson Khoury
ist ein vielseitiger Posaunist und Komponist, der sich zu einer der markantesten Stimmen seiner Generation im zeitgenössischen Jazz entwickelt hat. Er erlangte erstmals an der Seite von Ibrahim Maalouf und Natacha Atlas Bekanntheit, trug zum Erfolg der Gruppe SARAB bei und erregte schon früh in seiner Karriere die Aufmerksamkeit der Kritiker. Sein Album „Broken Lines“ erhielt eine besondere Auszeichnung der Académie Charles Cros, was seinen Platz in einer neuen Welle zukunftsorientierter Künstler bekräftigte.
Khoury trat als Solist mit dem Metropole Orkest auf und spielte mit dem Quincy Jones Orchestra, während er gleichzeitig mit renommierten Musikern wie Lew Soloff und Mark Turner zusammenarbeitete. Sein Spiel zeichnet sich durch eine seltene Kombination aus technischer Präzision, expressiver Tiefe und einer ständigen Suche nach neuen Klangwelten aus.
Mit seinem Projekt MŸA erforscht Khoury die organischen Ursprünge von Klang und Leben und verbindet dabei alte rhythmische Strukturen und modale Einflüsse aus nahöstlichen Traditionen mit elektroakustischen Texturen, die durch modulare Synthese geformt werden. Verwurzelt im Jazz und doch über dessen Grenzen hinausreichend, entfaltet sich die Musik durch kollektiven, wortlosen Gesang und schafft so immersive und zeitlose Klanglandschaften.
Im März 2025 wurde Robinson Khoury mit dem Prix Django Reinhardt ausgezeichnet, Frankreichs renommiertester Auszeichnung für Jazzmusiker. Er wurde zudem für die Victoires du Jazz Awards 2025 in der Kategorie „Best Concert of the Year“ nominiert, was seine wachsende internationale Anerkennung weiter unterstreicht.
