Berliner Philharmoniker, Michael Sanderling, Tugan Sokhiev
Biographie Berliner Philharmoniker, Michael Sanderling, Tugan Sokhiev
Tugan Sokhiev
war von 2012 bis 2016 Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des DSO. Von Januar 2014 bis 2022 stand er dem Moskauer Bolschoi-Theater als Musikdirektor und Chefdirigent vor und leitete zudem von 2008 bis 2022 das Orchestre National du Capitole de Toulouse.
Darüber hinaus ist der russische Dirigent ein weltweit gefragter Gast am Pult führender Opernhäuser und Orchester. Seine Debüts bei den Wiener und Berliner Philharmonikern 2009 und 2010 führten unmittelbar zu Wiedereinladungen. 2013 debütierte er mit großem Erfolg beim Chicago Symphony Orchestra und beim Gewandhausorchester Leipzig. Seitdem stand er u. a. am Pult des Philadelphia und Londoner Philharmonia Orchestra und trat mit den Philharmonischen Orchestern in Montpellier, Moskau, München, Oslo, Rotterdam und Strasbourg, dem Bayerischen Staatsorchester, dem NHK Symphony Orchestra, dem Royal Concertgebouw Orchestra, dem Mahler Chamber Orchestra und den Symphony Orchestras aus Boston und London auf. Er ging mit den Berliner Philharmonikern auf Konzertreise und dirigierte das Waldbühnenkonzert.
2002 gab Tugan Sokhiev sein Operndebüt in Großbritannien mit ›La Bohème‹ an der Welsh National Opera, 2003 debütierte er mit der ›Eugen Onegin‹-Produktion des Mariinsky-Theaters an der Metropolitan Opera in New York. Seinem gefeierten Dirigat der ›Liebe zu den drei Orangen‹ beim Festival in Aix-en-Provence 2004 folgten Wiederaufnahmen in Luxemburg und am Teatro Real in Madrid sowie zahlreiche weitere Produktionen an der Houston Grand Opera, am Mariinsky-Theater und der Wiener Staatsoper. Zu den Produktionen der letzten Spielzeit, die unter ihm am Bolschoi-Theater erklangen, zählen u. a. Bernsteins ›Candide‹, ›Cosi fan Tutte‹, ›Pique Dame‹ und Rimski-Korsakows ›Märchen vom Zaren Saltan‹.
Die CD-Produktionen unter der Leitung von Tugan Sokhiev sind preisgekrönt und wurden u. a. vom Gramophone Magazin als ›Editorʼs Choice‹ gewürdigt. Zu den Einspielungen mit dem DSO gehören Prokofjews Filmmusik zu ›Iwan der Schreckliche‹, seine Fünfte Symphonie und die ›Skytische Suite‹.
Bruno Delepelaire
wurde in Paris geboren und erhielt seine musikalische Ausbildung am Conservatoire de Paris sowie an der Universität der Künste Berlin. Seit November 2013 ist er Erster Solocellist der Berliner Philharmoniker, dem Orchester ist er bereits seit seiner Zeit als Stipendiat der Karajan-Akademie eng verbunden.
Nur wenige Monate nach seiner Ernennung spielte Bruno Delepelaire mit den Berliner Philharmonikern den Solocello-Part in Richard Strauss’ »Don Quixote«. Seitdem trat er mehrfach als Solist mit dem Orchester auf – mit Werken wie Joseph Haydns Cellokonzert Nr. 2 und John Williams’ Elegy for Cello and Orchestra.
Der Cellist, der auch häufig als Gast bei anderen Orchestern auftritt, wurde sowohl als Solist als auch mit seinem Streichquartett Quatuor Cavatine mit renommierten Preisen ausgezeichnet. 2023 erhielt Delepelaire den Opus Klassik als Nachwuchskünstler des Jahres. Er tritt auch als Kammermusiker mit der Gruppe Die 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker auf. Er spielt auf einem Violoncello des venezianischen Geigenbauers Matteo Goffriller, das ihm die Karolina Blaberg Stiftung zur Verfügung stellt.
