Songbook Jan Vogler

Album Info

Album Veröffentlichung:
2019

HRA-Veröffentlichung:
14.06.2019

Label: Sony Classical

Genre: Classical

Subgenre: Chamber Music

Das Album enthält Albumcover Booklet (PDF)

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  • Niccolò Paganini (1782 - 1840):
  • 1Cantabile, MS 109/Op. 17 (Arr. for Cello and Guitar)03:25
  • Friedrich Burgmüller (1806 - 1874): 3 Nocturnes for Cello and Guitar, Letter A:
  • 23 Nocturnes for Cello and Guitar, Letter A: I. Andantino02:36
  • 33 Nocturnes for Cello and Guitar, Letter A: II. Adagio cantabile03:49
  • 43 Nocturnes for Cello and Guitar, Letter A: III. Allegro moderato02:01
  • Heitor Villa-Lobos (1887 - 1959): Bachianas Brasileiras No. 5, W389:
  • 5Bachianas Brasileiras No. 5, W389: I. Ária (Arr. for Cello and Guitar)04:08
  • Astor Piazzolla (1921 - 1992): Histoire du Tango:
  • 6Histoire du Tango: III. Nightclub 1960 (Arr. for Cello and Guitar)05:39
  • 7Histoire du Tango: II. Café 1930 (Arr. for Cello and Guitar)06:29
  • 8Histoire du Tango: I. Bordel 1900 (Arr. for Cello and Guitar)04:13
  • Henry Mancini (1924 - 1994):
  • 9Moon River (Arr. for Celllo and Guitar)03:37
  • Manuel de Falla (1876 - 1946): Suite Popular Española (Arr. for Cello and Guitar):
  • 10Suite Popular Española (Arr. for Cello and Guitar): I. El Pano Moruno02:19
  • 11Suite Popular Española (Arr. for Cello and Guitar): II. Nana02:35
  • 12Suite Popular Española (Arr. for Cello and Guitar): III. Cancion01:26
  • 13Suite Popular Española (Arr. for Cello and Guitar): IV. Polo01:15
  • 14Suite Popular Española (Arr. for Cello and Guitar): V. Asturiana02:03
  • 15Suite Popular Española (Arr. for Cello and Guitar): VI. Jota02:58
  • Maurice Ravel (1875 - 1937):
  • 16Pièce en forme de Habañera, M. 51 (Arr. for Cello and Guitar)02:51
  • Radames Gnattali (1906 - 1988): Sonata for Guitar and Cello:
  • 17Sonata for Guitar and Cello: I. Allegretto comodo03:57
  • Erik Satie (1866 - 1925):
  • 18Gymnopédie No. 1 (Arr. for Celllo and Guitar)02:49
  • Total Runtime58:10

Info zu Songbook

Jan Vogler, seit vielen Jahren einer der weltweit führenden Cellisten und Exklusiv-Künstler bei Sony Classical, und der finnische Gitarrist Ismo Eskelinen haben sich nach gemeinsamen, begeistert gefeierten Konzerten entschlossen, das Repertoire für Cello und Gitarre zu erweitern, zu vertiefen und auf einem Album zu dokumentieren. "Songbook" haben sie es genannt, weil viele der ausgewählten Stücke Lieder oder zumindest sehr liednah sind. Eröffnet wird das Album von einem "Cantabile" von Niccolò Paganini, der das Werk ursprünglich für Geige und Gitarre komponiert hat. "Ich habe so wenig wie möglich geändert. Ich spiele lediglich eine Oktave tiefer", gesteht Jan Vogler. Ähnliches gilt auch für die anderen Bearbeitungen, darunter die "Histoire du Tango" von Astor Piazzolla: "Bei den hier ausgewählten Tangos wirkt die Musik ganz anders als mit Flöte oder Geige, gerade was die dunklen Qualitäten, die tiefrote Glut oder das Verruchte von Piazzollas Musik betrifft." Auch Manuel de Fallas "Suite Popular Española" entstand zunächst für Violine mit Gitarre, doch bereits zu Lebzeiten des Komponisten kursierte eine Fassung mit Cello. Ähnlich wie bei de Falla war das fünfte Stück, Aria, aus Heitor Villa-Lobos' "Bachianas Brasileiras" zunächst für Gesang komponiert, doch die Bearbeitung für Cello stammt vom Komponisten selbst. Zwei Originalwerke enthält diese Einspielung. Zum einen handelt es sich um drei Nocturnes von Friedrich Burgmüller: Erschienen im Jahr 1840, stellen diese Werke für Jan Vogler "einen Glücksgriff" dar: "Burgmüller hat die klanglichen Möglichkeiten im Zusammenspiel beider Instrumente genau erkannt und nutzt sie im besten Sinne aus." Das zweite Originalwerk ist der erste Satz aus der Sonate des Brasilianers Radamés Gnattali. Daneben enthält das Album Musik von Ravel, die berühmte Gymnopédie Nr. 1 von Satie sowie das weltbekannte "River Moon" von Henry Mancini, eines der Lieblingsstücke Jan Voglers. Auf diese Weise wird "Songbook" zu einer Art Entdeckungs- und Weltreise zwischen Amerika und Europa. "Das Dialogische und die natürliche, organische komplementäre Ergänzung beider Instrumente, das hat mich sehr gereizt und begeistert mich auch über die Aufnahmesitzungen hinaus", so Jan Vogler.

Jan Vogler, Cello
Ismo Eskelinen, Gitarre




Jan Vogler
beeindruckt die Musikwelt seit einigen Jahren mit einem außergewöhnlichen Spagat: Er ist Intendant eines bedeutenden, großen deutschen Musikfestivals, das unter seiner Leitung enorm an Erfolg zugelegt hat, und gleichzeitig international erfolgreicher Cellist. Seit 2008 leitet er die Dresdner Musikfestspiele. Die New York Times bewunderte das „lyrische Gespür“ seines Cellospiels, das Gramophone Magazine lobt seine „schwindelerregende Virtuosität“, und die Frankfurter Allgemeine Zeitung attestiert ihm die Gabe, „sein Cello wie eine Singstimme sprechen lassen zu können“. Jan Vogler ist zudem Künstlerischer Leiter des Moritzburg Festivals bei Dresden, einer der ersten Adressen für Kammermusik in Deutschland. 2006 erhielt Jan Vogler den Europäischen Kulturpreis und 2011 den Erich-Kästner-Preis für Toleranz, Humanität und Völkerverständigung. Für seine gefeierte Einspielung von Bachs sechs Suiten für Cello solo bei Sony wurde Jan Vogler mit dem ECHO Klassik 2014 in der Kategorie „Instrumentalist des Jahres (Cello)“ ausgezeichnet.

Die Saison 2015/16 beginnt Jan Vogler beim Musikfest Stuttgart, wo er sämtliche Suiten für Violoncello solo von Johann Sebastian Bach aufführt. Mit dem Orpheus Chamber Orchestra tritt er – u.a. mit der Uraufführung des Doppelkonzertes von Wolfgang Rihm - in der New Yorker Carnegie Hall auf und mit dem Mozarteum Orchester im Salzburger Mozarteum. Mit Martin Stadtfeld geht er erneut auf eine ausgedehnte Duo-Tournee. Ebenfalls eingeladen haben ihn das Singapore Symphony Orchestra, das Orchestre Symphonique de Montréal oder das MDR-Sinfonieorchester. Die Saison 2014/15 führte ihn u. a. zum WDR Sinfonieorchester nach Köln, zum NDR Sinfonieorchester Hamburg, zur Staatskapelle Halle oder auch zum Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia.

Jan Vogler, der heute mit seiner Frau und beiden Töchtern in Dresden und in New York lebt, begann seine Karriere als erster Konzertmeister Violoncello in der Staatskapelle Dresden im Alter von 20 Jahren. Diese Position gab er 1997 auf, um sich ganz auf seine erfolgreiche Tätigkeit als Solist zu konzentrieren. Zu deren Höhepunkten zählen ganz sicher die Auftritte mit dem New York Philharmonic, sowohl in New York als auch im Rahmen der Wiedereröffnung der Dresdner Frauenkirche im November 2005 unter Lorin Maazel. Er konzertierte mit Orchestern wie den Chicago, Boston, Pittsburgh, Montreal und Cincinnati Symphony Orchestras, dem Mariinsky Orchestra, der Sächsischen Staatskapelle, den Wiener Symphonikern, den Münchner Philharmonikern und mit The Knights. Mit den Pianisten Martin Stadtfeld und Hélène Grimaud verbindet ihn eine regelmäßige Zusammenarbeit.

Jan Voglers Orchesterrepertoire beinhaltet neben den bekannten Werken für Violoncello auch so ausgefallene Stücke wie das ihm selbst gewidmete Cellokonzert „Dunkle Saiten“ von Jörg Widmann und das Cellokonzert „Ubi Est Abel Frater Tuus?“ von Tigran Mansurian sowie die ebenfalls eher selten gehörten Konzerte von Barber, Graf, Hasse, Bürger und das hochvirtuose Konzert von Michael Haydn. 2010 veröffentlichte Neos seine Einspielung der Cellokonzerte von Elliott Carter und Udo Zimmermann (Uraufführung) mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Kristjan Järvi.

2003 begann Jan Voglers erfolgreiche Aufnahmetätigkeit bei Sony Classical mit einer Einspielung von Richard Strauss’ Don Quixote und der Romanze mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden unter Fabio Luisi. Preisgekrönte Früchte dieser Kooperation sind u. a. die Aufnahme des Cellokonzerts von Dvořák mit dem New York Philharmonic unter David Robertson sowie zwei Mozart-Einspielungen mit Künstlern des Moritzburg Festivals (ECHO Klassik "Kammermusik-Einspielung des Jahres" 2006). Erwähnung verdienen ebenso die bei Berlin Classics erschienenen Einspielungen der Cellokonzerte von Samuel Barber und Erich Wolfgang Korngold sowie die Aufnahme der Cellokonzerte von Robert Schumann und Jörg Widmann (ECHO Klassik „Bester Instrumentalist“ 2002).

Für seine CDs „My Tunes“ 1 und 2 (2007 und 2010) hat Jan Vogler kurze Charakterstücke eingespielt, ebenfalls 2007 wurde „Concerti Brillanti“, seine Aufnahme frühklassischer Cellokonzerte mit dem Münchener Kammerorchester und Reinhard Goebel veröffentlicht. 2009 veröffentlichte Sony die CD „Experience“, aufgenommen mit dem New Yorker Orchester The Knights, mit Werken von Schostakowitsch (Cellokonzert Nr. 1 u.a.) und Jimi Hendrix. Im Herbst 2009 erschienen Bach-Sonaten mit Martin Stadtfeld und im Januar 2010 die zweite CD mit The Knights, auf der Jan Vogler mit Dvořáks Waldesruh zu hören ist. 2011 erschien, mit Kolleginnen und Kollegen des Moritzburg Festivals, Schuberts Forellenquintett. Im Frühjahr 2013 wurde seine Einspielung der Sechs Suiten für Cello solo von J. S. Bach bei Sony veröffentlicht (ECHO Klassik 2014), und im August 2013 folgte die Schumann-Kammermusik-CD „Dichterliebe“ mit Hélène Grimaud u. a. Im März 2016 erscheint Jan Voglers neueste CD mit Tschaikowskis Rokoko-Variationen und dem hr-Sinfonieorchester unter Andrés Orozco-Estrada.

Jan Vogler spielt das Stradivari-Cello „Castelbarco/Fau“ von 1707.

Booklet für Songbook

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