Mosaïque Gwen Cahue
Album Info
Album Veröffentlichung:
2026
HRA-Veröffentlichung:
24.04.2026
Das Album enthält Albumcover
- 1 Mosaïque 04:10
- 2 Tourbillonne 03:09
- 3 Minuit sous le soleil 03:57
- 4 Body and Soul 03:05
- 5 Strip Shuffle 03:13
- 6 Entracte 03:35
- 7 Stochelo Express 03:12
- 8 The Peacocks 04:45
- 9 In Walked Bud 02:22
- 10 Brazil Sketch 03:16
- 11 Temps calme 02:23
- 12 Échos du large 02:56
Info zu Mosaïque
Nach mehreren von der Kritik gefeierten Projekten (Memories of Paris, Margin Call, Melkoni Project oder Storyboard – 4 Clefs Télérama) kehrt der Gitarrist Gwen Cahue mit „Mosaïque“ zurück, einem Album, das die Manouche-Gitarre in all ihren Facetten in ihrer authentischsten Form, als Trio (mit Rhythmusgitarre und Kontrabass), zelebriert und gleichzeitig neue Horizonte erkundet.
Das Projekt basiert auf einem Repertoire, das Eigenkompositionen und Jazz-Standards vereint und darauf abzielt, die verschiedenen Facetten der Manouche-Gitarre zu enthüllen, unterstützt von zwei unterschiedlichen Rhythmusgruppen (Gitarre/Kontrabass) mit sich ergänzenden Ästhetiken.
Die Eigenkompositionen entfalten eine entschieden moderne Vision der Manouche-Ästhetik, die sich durch die Öffnung eines musikalischen Universums auszeichnet, das durch die Finesse der Arrangements untermalt wird.
Dieser erste Strang steht im Dialog und knüpft Verbindungen zu einer zweiten Inspiration, die sich den Wurzeln des Manouche-Swing zuwendet: eine Neuinterpretation eines von Django Reinhardt gespielten Standards (Body and Soul), eine Anspielung auf lateinamerikanische Musik (Brazil Sketch, Stochelo Express, als Hommage an den großen Manouche-Gitarristen Stochelo Rosenberg), eine Öffnung hin zur Kunst der Ballade und zur Welt der Pianisten (The Peacocks von Jimmy Rowles; In Walked Bud von Thelonious Monk).
Diese Vielfalt und dieser Wechsel schaffen einen reichhaltigen und abwechslungsreichen musikalischen Parcours, der dem klassischen Manouche-Trio eine neue Frische verleiht, die sowohl für das breite Publikum zugänglich als auch für Kenner reizvoll ist.
Als Autodidakt, der direkt von den Meistern ausgebildet wurde, entwickelt Gwen Cahue seinen eigenen Stil zwischen der rohen Energie von Jimi Hendrix und der melodischen Kreativität von Django Reinhardt. In Straßburg, im Kontakt mit den großen Persönlichkeiten dieses Stils – Biréli Lagrène, Yorgui Loeffler – macht er sich die Manouche-Tradition zu eigen, bevor er sie für eine breite musikalische Palette öffnet.
Seine Diskografie mit fünf Alben – von Memories of Paris (2019) bis Mosaïque (2026) – zeichnet einen Entwicklungsweg nach, der sich zwischen selbstbewusster Virtuosität und kompositorischer Reife bewegt. Storyboard (2023) wurde von Télérama mit 4 Sternen ausgezeichnet, was seine einzigartige Stimme im zeitgenössischen akustischen Jazz bestätigt.
Als Gast von Jean-Félix Lalanne bei Autour de la Guitare und in Verbindung mit den Projekten Selmer 607 und Django Club etabliert er sich als Solist ersten Ranges und beteiligt sich gleichzeitig aktiv an der Weitergabe einer lebendigen Tradition.
Gwen Cahue, Gitarre
Gwen Cahue
From a very young age, Gwen Cahue was passionate about music and quickly taught himself to play the guitar. He began by learning various styles (Jimmy Hendrix being his first inspiration) before discovering, by chance, the music of Django Reinhardt. Immediately captivated by Django's genius, he set aside the electric guitar and discovered a deep passion for the acoustic sounds of this string jazz. His desire to deepen his knowledge led him to settle in Strasbourg, a true stronghold of Gypsy jazz, where he had the opportunity to meet some of the greatest musicians of the style (Bireli Lagrène, Tchavolo Schmitt, Yorgui Loefler, etc.), from whom he developed his own unique musical style.
After a few years, he moved to Paris, where he performed regularly with his trio in jazz clubs (Atelier Charonne, Sunset, Duc des Lombards, Taverne de Cluny).
He also participates in the "Swingtet," a group paying tribute to Django Reinhardt in the purest tradition, with whom he performs at various festivals ("Samois/Seine," "Django L'H de Barcelone," "Jazz à Fontdouce," and "Jazz entre les deux tours de La Rochelle") and invites artists such as Sansévérino, Romane, and Angélo Debarre.
Gwen also appears as a guest in projects like "Autour de la guitare avec Jean-Felix Lalanne," "Selmer 607," "Django Club," and "Rainbow Duet," where he shares the stage with some of the most renowned guitarists of the new generation.
He released his first album as a leader, "Memories of Paris" (Label Ouest, 2019), which showcases his diverse influences, ranging from American jazz to Django Reinhardt and Michel Petrucciani.
In August 2021, he released his second album: “Margin Call” Gwen Cahue Acoustic Quartet, accompanied by William Brunard, Julien Cattiaux and Bastien Ribot.
Dieses Album enthält kein Booklet
