Music From and Inspired by The Film Birth Of The Cool (Remastered) Miles Davis

Album Info

Album Veröffentlichung:
2020

HRA-Veröffentlichung:
07.02.2020

Label: Columbia/Legacy

Genre: Jazz

Subgenre: Cool

Interpret: Miles Davis

Das Album enthält Albumcover

Entschuldigen Sie bitte!

Sehr geehrter HIGHRESAUDIO Besucher,

leider kann das Album zurzeit aufgrund von Länder- und Lizenzbeschränkungen nicht gekauft werden oder uns liegt der offizielle Veröffentlichungstermin für Ihr Land noch nicht vor. Wir aktualisieren unsere Veröffentlichungstermine ein- bis zweimal die Woche. Bitte schauen Sie ab und zu mal wieder rein.

Wir empfehlen Ihnen das Album auf Ihre Merkliste zu setzen.

Wir bedanken uns für Ihr Verständnis und Ihre Geduld.

Ihr, HIGHRESAUDIO

  • 1Commentary: Herbie Hancock, Jimmy Heath00:30
  • 2Milestones05:43
  • 3Commentary: Greg Tate00:19
  • 4Donna Lee02:34
  • 5Commentary: Ashley Kahn, Symphony Sid Introduction00:30
  • 6Moon Dreams03:20
  • 7Commentary: George Wein00:30
  • 8Round Midnight05:55
  • 9Commentary: Carlos Santana00:30
  • 10It Never Entered My Mind05:20
  • 11Commentary: Vincent Bessieres00:44
  • 12Générique (Mono Version)02:47
  • 13Commentary: Jimmy Cobb00:30
  • 14So What09:22
  • 15Commentary: Gil Evans00:11
  • 16New Rhumba04:37
  • 17Commentary: Frances Taylor Davis00:30
  • 18The Pan Piper03:52
  • 19Commentary: Jack Chambers00:30
  • 20Someday My Prince Will Come09:02
  • 21Commentary: Wayne Shorter00:30
  • 22Footprints09:46
  • 23Commentary: Carlos Santana, Quincy Troupe00:30
  • 24Miles Runs the Voodoo Down (45-rpm Single Edit)02:49
  • 25Commentary: Marcus Miller00:17
  • 26Tutu05:16
  • 27Commentary: Erin Davis00:13
  • 28Hail To The Real Chief03:41
  • Total Runtime01:20:18

Info zu Music From and Inspired by The Film Birth Of The Cool (Remastered)

Exemplarische Künstlerbiographie: Das ist selbst unter Jazz-Klassikern eine Seltenheit: Das Miles-Davis-Album »Birth Of The Cool« von 1957 wurde nicht nur ein großer Erfolg für den Trompeter und gehört heute zu den Evergreens die in keiner Jazzsammlung fehlen dürfen. Es wurde auch zum geflügelten Wort, »Birth Of The Cool« bezeichnet man im Jazz vieles das cool war und ist. Sogar eine erfolgreiche Compilationserie trug diesen Titel.

"Bedenkt man die herausragende Rolle, die Miles Davis in der Jazzgeschichte einnimmt, dann verwundert der Mangel an Kino-Dokumentationen über diesen Musiker. Stanley Nelson, vor allem für seine kämpferischen Filme zur afroamerikanischen Geschichte bekannt, reagiert auf diesen Mangel. Sein unverstellter Blick auf den Mythos „Miles“ schreckt nicht vor den düsteren Seiten des Musikers zurück: Davis‘ Drogenmissbrauch, Gewalt gegen Frauen und zuweilen unkollegialem Verhalten gegenüber anderen Musikern. Im Mittelpunkt steht aber das Leitmotiv seines Lebens: der unbedingte Wille, Grenzen zu überschreiten und sich jenseits bestehender Normen immer wieder neu zu definieren. Neben unveröffentlichtem Archivmaterial und Auszügen aus seiner Autobiografie lassen die Stimmen von Musikexperten, von berühmten Musikern wie Quincy Jones oder Carlos Santana, von Davis‘ Kindern sowie Ex-Frauen und -Freundinnen das kaleidoskopartige Porträt eines Künstlers entstehen, der die amerikanische Kulturgeschichte wie kaum ein anderer geprägt hat." (DokuArts)

Miles Davis, trumpet
Lee Konitz, alto saxophone
Gerry Mulligan, baritone saxophone
Al McKibbon, bass
Joe Schulman, bass
Nelson Boyd, bass
Kenny Clarke, drums
Max Roach, drums
Junior Collins, french horn
Gunther Schuller, french horn
Sandy Siegelstein, french horn
Al Haig, piano
John Lewis, piano
J.J. Johnson, trombone
Kai Winding, trombone
John Barber, tuba



Kaum ein anderer Musiker vermochte die Geschichte des Jazz derart nachhaltig zu beeinflussen, wie der am 26.05.1926 in Alton, Illinois geborene und in St. Louis aufgewachsene Miles Davis. Ohne den 'Prince of Darkness' wären die meisten Schlüsselentwicklungen des Jazz ab 1950 undenkbar gewesen. Mit unnachahmlicher Intonation und sparsamer melodischer Gestaltungskraft hat sich der Trompeter den Status einer Pop-Ikone erspielt.

Seine ersten wichtigen Gehversuche machte Miles in New York, wo er mit seinem musikalischen Vorbild Charlie Parker zusammentraf, in dessen Band er umgehend spielte. 1948 leitete der Trompeter bereits seine eigene Band, die mit Arrangements von Gil Evans zu den 'Birth Of The Cool'-Sessions führte. Neben seinen freelance Arbeiten gründete Miles Davis 1955 sein erstes Quintett bestehend aus Red Garland, Paul Chambers, Philly Joe Jones und John Coltrane. In den Jahren 1963-68 formierte er das zweite große Quintet, in welchem der junge Wayne Shorter am Saxophon brillierte (mit Herbie Hancock, Ron Carter und Tony Williams).

Die späten 60-er Jahre brachten unter Miles' Impuls die Wende hin zum Jazz Rock. Alben wie 'Bitches Brew' und 'We Want Miles' stehen paradigmatisch für diese Zeit. In der ersten Hälfte der 70-er Jahre veränderte der Ausnahmetrompeter häufig die Besetzungen seiner Band. In großzügig angelegten Gruppenimprovisationen integrierte er die vormals 'jazzfremden' Tablas, Sitar und diverse Percussioninstrumente. Den Sound seiner Trompete veränderte er mit dem Einsatz eines WahWah-Pedals. Die psychedelisch anmutende Musik dieser Zeit polarisierte das Publikum, viele Fans des 'frühen Miles' wollten den neuen 'elektrischen' Weg nicht mitvollziehen, doch Davis zielte auf ein junges, experimentierfreudiges Publikum.

Nach längerer Zurückgezogenheit aufgrund von Drogenproblemen kehrte der 'Prince of Darkness' in den frühen 80-er Jahren mit jungen Musikern zurück, seine Band wurde zum Sprungbrett für die wichtigsten Karrieren des aktuellen Jazz. Unter seinen Schülern waren John Scofield, Kenny Garrett, Darryl Jones und Marcus Miller. Der Bassist, Multi-Instrumentalist und Produzent Miller schuf mit Miles Davis die deutlich von der aktuellen Popmusik beeinflußten Spätwerke 'Tutu' und 'Amandla'. Diese Alben zeigen in vollendeten Produktionen das Hit-Potential des Trompeters, der in zahllosen Konzerten dieses Material immer neu als elektrisierender Improvisator präsentierte. Am 28.09.1991 starb der wichtigste Musiker des Jazz wenige Wochen nach seinem letzten Konzert an einer Lungenentzündung. Das posthum veröffentlichte Album 'Doo-Bop' wurde 1992 mit dem Grammy in der Kategorie 'Best R&B Instrumental Performance' ausgezeichnet.

Dieses Album enthält kein Booklet

© 2010-2020 HIGHRESAUDIO