Miles Tones (Remastered) Miles Davis
Album Info
Album Veröffentlichung:
1980
HRA-Veröffentlichung:
20.04.2026
Label: Audio Fidelity
Genre: Jazz
Subgenre: Bebop
Interpret: Miles Davis
Komponist: Miles Davis (1926-1991)
Das Album enthält Albumcover
- 1 Bye Bye Blackbird (Remastered) 06:50
- 2 Rollin' And Blowin' (Remastered) 06:27
- 3 I Got Rhythm (Remastered) 04:51
- 4 Four Squared (Remastered) 06:04
- 5 Bye Bye Blackbird (Version 2) (Remastered) 03:52
- 6 It Never Entered My Mind (Remastered) 05:04
- 7 Four Plus One More (Remastered) 04:48
Info zu Miles Tones (Remastered)
Milestones is Davis's recording in a sextet configuration with John Coltrane, Paul Chambers, Cannonball Adderley, Philly Joe Jones and Red Garland. This 1958 masterpiece captured Davis's modalism that introduced on this album continues to influence the genre globally.
Miles Davis made music that grew from an uncanny talent to hear the future and a headstrong desire to play it. From his beginnings in the circle of modern jazz, he came to intuit new worlds of sound and challenge. While the vast majority of musicians – jazz, rock, R&B, otherwise – find the experimental charge and imperviousness of youth eventually running down, Miles forever forged ahead. In doing so, Miles became the standard bearer for successive generations of musicians, shaped the course of modern improvisational music more than a half-dozen times ....
Miles Davis
Digitally remastered
Kaum ein anderer Musiker vermochte die Geschichte des Jazz derart nachhaltig zu beeinflussen, wie der am 26.05.1926 in Alton, Illinois geborene und in St. Louis aufgewachsene Miles Davis. Ohne den 'Prince of Darkness' wären die meisten Schlüsselentwicklungen des Jazz ab 1950 undenkbar gewesen. Mit unnachahmlicher Intonation und sparsamer melodischer Gestaltungskraft hat sich der Trompeter den Status einer Pop-Ikone erspielt.
Seine ersten wichtigen Gehversuche machte Miles in New York, wo er mit seinem musikalischen Vorbild Charlie Parker zusammentraf, in dessen Band er umgehend spielte. 1948 leitete der Trompeter bereits seine eigene Band, die mit Arrangements von Gil Evans zu den 'Birth Of The Cool'-Sessions führte. Neben seinen freelance Arbeiten gründete Miles Davis 1955 sein erstes Quintett bestehend aus Red Garland, Paul Chambers, Philly Joe Jones und John Coltrane. In den Jahren 1963-68 formierte er das zweite große Quintet, in welchem der junge Wayne Shorter am Saxophon brillierte (mit Herbie Hancock, Ron Carter und Tony Williams).
Die späten 60-er Jahre brachten unter Miles' Impuls die Wende hin zum Jazz Rock. Alben wie 'Bitches Brew' und 'We Want Miles' stehen paradigmatisch für diese Zeit. In der ersten Hälfte der 70-er Jahre veränderte der Ausnahmetrompeter häufig die Besetzungen seiner Band. In großzügig angelegten Gruppenimprovisationen integrierte er die vormals 'jazzfremden' Tablas, Sitar und diverse Percussioninstrumente. Den Sound seiner Trompete veränderte er mit dem Einsatz eines WahWah-Pedals. Die psychedelisch anmutende Musik dieser Zeit polarisierte das Publikum, viele Fans des 'frühen Miles' wollten den neuen 'elektrischen' Weg nicht mitvollziehen, doch Davis zielte auf ein junges, experimentierfreudiges Publikum.
Nach längerer Zurückgezogenheit aufgrund von Drogenproblemen kehrte der 'Prince of Darkness' in den frühen 80-er Jahren mit jungen Musikern zurück, seine Band wurde zum Sprungbrett für die wichtigsten Karrieren des aktuellen Jazz. Unter seinen Schülern waren John Scofield, Kenny Garrett, Darryl Jones und Marcus Miller. Der Bassist, Multi-Instrumentalist und Produzent Miller schuf mit Miles Davis die deutlich von der aktuellen Popmusik beeinflußten Spätwerke 'Tutu' und 'Amandla'. Diese Alben zeigen in vollendeten Produktionen das Hit-Potential des Trompeters, der in zahllosen Konzerten dieses Material immer neu als elektrisierender Improvisator präsentierte. Am 28.09.1991 starb der wichtigste Musiker des Jazz wenige Wochen nach seinem letzten Konzert an einer Lungenentzündung. Das posthum veröffentlichte Album 'Doo-Bop' wurde 1992 mit dem Grammy in der Kategorie 'Best R&B Instrumental Performance' ausgezeichnet.
Dieses Album enthält kein Booklet
